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Widerstandswert aus Farbringen ablesen Print E-mail
Monday, 24 September 2001 of Joker

Einleitung

Um zu erkennen, welchen Wert ein Widerstand hat, ist dieser mit mehreren Markierungen in Form von farbigen Streifen versehen.
Diese Streifen sind so codiert, dass der Widerstandwert daraus abgelesen werden kann.
Man könnte sich natürlich fragen, warum man den Wert nicht einfach in dezimaler Schreibweise auf den Widerstand druckt - ganz einfach: Weil mit den farbigen Ringen sichergestellt werden kann, dass man den Wert auf jeden Fall auch noch ablesen kann, wenn der Widerstand in die Schaltung eingebaut ist, da die Ringe die einzige Möglichkeit sind, ihn "rundherum" zu beschriften.
Was die Farbringe bedeuten, könnt ihr hier nachlesen.

Bedeutung der Farbringe

widerstandswert_01

Nach DIN-Norm sind die Widerstände mit 4 farbigen Ringen umgeben.
Drei davon geben die Größe des Widerstands (in Ω) an, der vierte gibt die Toleranzklasse (in %) an.
Normalerweise sollte der Toleranzring etwas abgesetzt von den drei anderen sein, damit man erkenn kann, wie herum man den Widerstand zum ablesen halten muss. Ab und zu ist er auch etwas fetter oder machmal auch dünner als die anderen drei.
Hat man den Toleranzring identifiziert, hält man den Widerstand so, dass dieser sich auf der rechten Seite befindet. Die beiden linken Streifen geben dann den Wert des Widerstands an, wobei aber noch mit dem Multiplikator multipliziert werden muss, den der dritte Ring angibt.

In obigem Beispiel liest man ab:
braun: 1, schwarz: 0: ergibt 10,
multipliziert mit gelb: 10000,
ergibt 100000Ω, also 100kΩ.

Außerdem kann man in obigem Beispiel an der goldenen Toleranzmarkierung blesen, dass die Toleranz des Widerstands 5% beträgt, das bedeutet in diesem Fall, dass der Widerstandswert herstellbedingt 5% größer oder kleiner als 100kΩ sein kann.

 
 

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