Coolermaster Centurion 590 Print
Testberichte - Gehäuse
Monday, 16 June 2008 of Joker

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Mit dem Centurion 590 hat Cooler Master ein Gehäuse im Sortiment, das einen komplett schraubenlosen Aufbau bieten soll, und damit einen schnellen Zusammenbau und einfache Wartung. Außerdem soll das perforierte Frontdesign und diverse Einbaumöglichkeiten für Lüfter für guten Luftfluss sorgen. Was das Case sonst noch zu bieten hat, haben wir uns angesehen.

 

Für die Bereitstellung des Test-Gehäuses bedanken wir uns bei Cooler Master.

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Verpackung und Lieferumfang

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Wie die meisten Cases kam das Centurion 590 in einem stabilen Pappkarton in die moddingtech.de Redaktion. Der in weiß und lila gehalten Karton zeigt auf der Vorderseite das Case in einer Totalansicht, auf der Rückseite werden in einigen kleinen Bildern die wichtigsten Features des Case illustriert. Auf einer der Seiten werden alle technischen Details tabellarisch aufgelistet. Sehr praktisch: An beiden Seiten der Verpackung befinden sich Griffe zum leichteren Transport.

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Vor Transportschäden wird das Case im Inneren des Karton durch Altbewährtes gesichert: Zwei Styroporformteile sichern das Case vor Verrutschen und Stößen, eine große Plastiktüte sorgt für zusätzlichen Schutz.

centurion_590_07Neben dem Case selbst findet man eine sehr ausführliche, in schwarz-weiß gehaltene Bedienungsanleitung. Viele Bilder illustrieren den Hardware-Einbau, so dass jeder User mit der Anleitung zurecht kommen sollte, auch wenn sie leider nur in englisch und chinesisch gehalten ist. Weiterhin im Lieferumfang enthalten ist eine Kleinteile-Tüte, die alle notwendigen Schrauben und erfreulich viele Kabelbinder enthält.


Features

Bevor wir uns das Case im Detail ansehen geben wir noch einen Überblick über die wichtigsten Features die das Case bietet:

  • Mainboardgröße: ATX / Micro ATX
  • Abmessungen: ca. 509x207x450mm (LxBxH)
  • Gewicht: ca. 8.5kg
  • 5.25" Einschübe: 9 externe (1 wahlweise als 3.5" Einschub nutzbar)
  • 3.5" Einschübe: 4 interne, 1 externer (konvertierter 5.25" Einschub)
  • Lüfter: 2x 120x120x25mm Lüfter (1x vorne blau beleuchtet, 1x hinten. Zusätzlich Montage von je 2 120mm Lüftern in Deckel und Seite möglich)
  • Frontanschlüsse: 2x USB, 1x Firewire, 1x Audio, 1x Mic

Details - Außen

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Äußerlich ist das Centurion 590 sehr kompakt, was Nutzer die das Case häufiger transportieren möchten sicher freuen wird. Der schwarze Lack ist relativ rauh, aber makellos. Die Front wirkt durch das verwendete Lochgitter und die abgerundeten Kanten sehr gefällig.

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Auf der Oberseite des Case befindet sich ein hochwertig aufgebrachter "Cooler Master" Schriftzug. Darunter, im obersten 5.25" Schacht, befinden sich die Frontanschlüsse, sowie HDD-LED, Power-LED und Ein/Aus Taster in einer Blende aus Aluminium. Die Frontanschlüsse sind beschriftet, der Ein/Aus Taster besitzt einen guten Druckpunkt. Seltsamerweise hat Cooler Master darauf verzichtet, dem Gehäuse einen Reset-Taster zu spendieren. Ein Fehler, wie wir meinen, denn damit geht durchaus wichtige Funktionalität verloren.
Der oberste 5.25" Schacht lässt sich ebenfalls als externer 3.5" Schacht nutzen, beispielsweise um ein Diskettenlaufwerk oder einen Cardreader einzubauen.
An einem der weiteren 8 5.25" Schächte ist ein "Centurion" Schriftzug angebracht, der als Blickfang dient.

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Alle Seiten des Gehäuses verfügen über diverse Luftlöcher. Während die direkt hinter dem Mainboard, in der Nähe der CPU angebrachten Luftlöcher lediglich als zusätzlicher Luftauslass gedacht sind, verfügen sowohl die linke Gehäuseseite wie auch der Deckel über je zwei Befestigungsmöglichkeiten für 120mm Lüfter. Damit dürften auch Hardcore-Overclocker glücklich werden, denn vollbestückt ist definitiv für genügend Luftzufuhr und Luftabfuhr im Gehäuse gesorgt.
Leider ist es aus Platzmangel nicht möglich, direkt im oberen Bereich des Gehäuses, unterhalb der beiden 120mm Luftauslässe, ohne Zusatzarbeiten einen internen Radiator für eine Wasserkühlung anzubringen- das hätte das Gehäuse für Wasserkühler besonders interessant gemacht.

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Die Rückseite bietet wenig Spektakuläres. Ein großer, vorbestückter 120mm Luftauslass sorgt für den Abtransport der warmen Luft aus dem Gehäuse. Das Netzteil wird im Boden des Gehäuses montiert.
Eine kleine Besonderheit bietet sich auf den zweiten Blick: Überhalb des Netzteils sind zwei Gummitüllen angebracht, über die man problemlos Schläuche aus dem Gehäuse nach außen führen kann, beispielsweise um einen externen Radiator zu nutzen.

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Im Boden des Gehäuses sind ebenfalls Lüftungsöffnungen vorgesehen, so dass man ein Netzteil mit innenliegendem Zusatzlüfter wahlweise mit dem Lüfter nach oben oder nach unten einbauen kann.
Vier Füße aus Kunststoff geben dem Gehäuse einen sicheren Halt auf dem Untergrund.


Details - Innen

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Um die Seitenteile zu entfernen, sind auf beiden Seite je zwei Rändelschrauben zu lösen. Eine ausgeformte Griffmulde am hinteren Ende der Seitenteile sorgt dafür, dass das Entfernen einfach und problemlos vonstatten geht.

centurion_590_23Sind die Seitenteile entfernt, offenbart sich das aufgeräumte Innere. Am auffälligsten sind die insgesamt 9 5.25" Einschübe mit Schnellverschlüssen. Diese sind allerdings nicht alle für 5.25" Laufwerke nutzbar, da sich im unteren Bereich der (herausnehmbare) Käfig für die Festplatten befindet, und insgesamt 3 5.25" Einschübe blockiert.
Weiterhin fällt der 120er Lüfter am hinteren Ende auf. Auf der Vorderseite ist vor dem HDD-Käfig ein weiterer 120er Lüfter angebracht. Beide Lüfter sind selbstverständlich aus der Cooler Master eigenen Lüfter-Schmiede.

Alle Kanten sind sauber umgebördelt:

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Damit kann es zu keinerlei Verletzungen durch scharfe Kanten kommen, außerdem wird die Stabilität deutlich erhöht. Insgesamt macht die Verarbeitung einen sehr hochwertigen Eindruck.

centurion_590_24Die Kabel für alle benötigten Mainboard-Anschlüsse sind sauber beschriftet. Der Kabelbaum für die Frontanschlüsse ist dabei sehr lang gehalten, so dass jede beliebige Stelle im Gehäuse problemlos erreicht werden kann. Die Kabel für HDD-LED, Power-LED und Ein/Aus Taster sind etwas kürzer, so dass man damit nur die vordere Hälfte des Mainboard ohne Probleme erreichen kann. Für die meisten Mainboards sollte das kein Problem darstellen.

Widmen wir uns nun den Schnellverschlüssen für Laufwerke und Steckkarten.

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Zum Anbringen der Laufwerke muss nur der blaue Schieber an den schwarzen Schnellverschluss-Schienen zur Seite gedrückt werden, dann lässt sich die Schiene nach oben klappen. Die Schnellverschlüsse befinden nur auf einer Seite der Einschübe, auf der Anderen Seite kann man wahlweise auf eine Befestigung verzichten oder auf Schrauben zurückgreifen.
Zur Befestigung der Steckkarten muss man den gewünschten blauen Halter leicht zur Seite drücken, und kann ihn dann im Halbkreis nach hinten führen. Dadurch wird die Slotblende freigegeben.

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Um den HDD-Käfig zu entfernen, müssen ingesamt drei der Schnellverschluss-Schienen aufgeklappt werden. Im Lieferzustand ist der HDD-Käfig zusätzlich mit je zwei Schrauben auf jeder Seite fixiert. Das ist in sofern verwunderlich, da Cooler Master ja eine werkzeuglose Montage verspricht. Nach der Anbringung der HDDs kann man wahlweise natürlich auf die zusätzlichen Schrauben verzichten.
Sehr gut gefallen hat uns, dass die HDDs nicht direkt mit dem Käfig verbunden sind, sondern kleine blaue Kunststoffaufhängungen dazwischen liegen, die die Schwingungen reduzieren. Bei schnell drehenden Festplatten könnte das potentiell zu höheren Temperaturen führen, da Festplatten den Großteil ihrer Wärme über die Seiten abgeben. Aufgrund des vormontierten 120er Lüfters sollte aber für ausreichende Kühlung gesorgt sein.

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Die Gehäusefront lässt sich mit einem Handgriff leicht entfernen, so dass anschließend das Gehäuse komplett entblößt dasteht. Hier wird nochmals sichtbar, dass alle Bereiche des Gehäuses sehr gut zugänglich sind. Die Frontanschlüsse sind auch nach dem Entfernen der Frontblende sicher geschützt, da sie zusätzlich in einem Metallgehäuse eingebaut sind. Im obersten Schacht befindet sich ein Einschub in dem ein 3.5" Laufwerk befestigt werden kann.
Sehr gut fanden wir, dass die Front nach dem wieder Anbringen 100% fest sitzt und keinen Millimeter wackelt. Dies spricht auch wieder für die hochwertige Verarbeitung.

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Die Blenden der einzelnen Einschübe lassen sich problemlos ausklinken und auch wieder anbringen. Positiv ist ebenfalls, dass Cooler Master daran gedacht hat, jede Blende einzeln auf der Rückseite mit einer dünnen Schaumstoffmatte zu versehen. Dadurch wird das Eindringen von Staub durch die "durchlöcherte" Front deutlich erschwert. Die oberste Blende enthält natürlich ebenfalls eine Aussparung für das dort vorgesehene 3.5" Laufwerk- diese Aussparung lässt sich ausclipsen und wieder anbringen- ein Herausbrechen wie bei vielen anderen Gehäusen ist nicht nötig.


Hardware-Einbau

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Um zu testen wie aufwändig der Hardware-Einbau beim Centurion 590 ist, bestücken wir das System mit Standard-ATX-Komponenten. Wir beginnen mit dem Mainboard. Dazu ist es zunächst notwendig, die üblichen Platinenabstandshalter an den entsprechenden Stellen einzuschrauben. Bei einem Abstandshalter mussten wir leichte Probleme verzeichnen, da das Gewinde im Gehäuse nicht ganz sauber gearbeitet war. Nur mithilfe einer Zange konnten wir den Abstandshalter problemlos eindrehen. Anschließend war der Mainboard-Einbau ein Kinderspiel, dank ausreichend Platz auf allen Seiten gibt es keinerlei Probleme. Ein herausnehmbarer Mainboardhalter wäre zwar ein schickes Feature gewesen, ist aber aufgrund des mehr als ausreichenden Platzes kein Muss. Überhalb des Mainboards sind nur wenige Zentimeter Platz, so dass man hier zwar problemlos entsprechende 120mm Lüfter anbringen kann, aber keinen Radiator für eine Wasserkühlung. Hierfür muss man sich eine andere Lösung überlegen, beispielsweise auf einen externen Radiator zurückgreifen. Mit den schon angesprochenen Schlauchdurchführungen ist das Gehäuse dafür gut geeignet.

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Keinerlei Probleme gab es beim Einbau des Netzteils. Es wird einfach am Boden des Gehäuses platziert, und mit den mitgelieferten Schrauben befestigt. Bei Netzteilen mit zusätzlichem innen liegendem Lüfter kann man sich überlegen, ob man das Netzteil mit dem Lüfter nach unten oder nach oben installiert. Beide Varianten sind denkbar, da das Gehäuse Lüftungsschlitze im Gehäuseboden besitzt. Wir haben uns für die Variante mit dem Lüfter nach oben entschieden.

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Das Einbauen von Steckkarten verläuft ähnlich problemlos. Halteclip zur Seite drehen, Steckkarte einbauen, zuclipsen, fertig. Leider hält eine so befestigte Karte nicht genauso gut wie mit einer Schraube befestigt, durch Druck von der Oberseite lässt sich die Slotblende nach unten drücken. Bei sehr schweren Karten (z.B. mit Wasserkühlern bestückt) sollte man testen, ob die Karte fest genug sitzt und evtl. auf die bewährte Schraubtechnik zurückgreifen. Echte Probleme können wir uns aber nur bei unsanften Transport des Gehäuses vorstellen.

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Beim Einbau der Festplatten in die entsprechenden Käfige muss man aufpassen, die mitgelieferten Schrauben zu verwenden, da etwas längere Schrauben als normalerweise benötigt werden. Dies liegt an den verwendeten Gummipuffern zur schwingungsfreien Aufhängung der Festplatten. Erfreulicherweise werden 16 solcher Schrauben mitgeliefert, also genug um den Festplattenkäfig voll zu bestücken. Ein wenig Fingerfertigkeit muss man beim Anbringen einer Festplatten im obersten und untersten Platz aufbringen- durch die schlechte Zugänglichkeit der Löcher für die Schrauben ist eigentlich ein magnetischer Schraubenzieher Pflicht.
Nachdem der Käfig bestückt ist, baut man diesen am Besten von vorne ins Gehäuse ein- so hat man mehr als ausreichend Spielraum und kommt nicht mit dem Netzteil ins Gehege. Zur Befestigung reicht theoretisch das einclipsen der Halteschiene, wir haben zur Sicherheit aber noch auf jeder Seite eine Schraube spendiert, da der Festplattenkäfig so einfach stabiler sitzt- nur mit den Clips hat er einige Millimeter Spielraum.

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Spielend leicht geht der Einbau eines 5.25" Laufwerks- einfach von vorne einschieben und Halteschienen einclipsen. Hier ist auch mit Sicherheit keine zusätzliche Schraube nötig, da das Laufwerk einigermaßen stramm im Gehäuse sitzt.
Um zu testen wie es mit 3.5" Laufwerken aussieht, haben wir ein Diskettenlaufwerk eingebaut. Ähnlich sieht es natürlich mit einem Cardreader aus, der in heutigen Rechner sehr viel öfter anzutreffen sein dürfte. Hier muss man zunächst etwas tüfteln, um die richtige Position der Schrauben am 3.5" Einschub herauszufinden, damit das Laufwerk später vorne bündig mit der Blende abschließen wird. Ist das geschafft, wird der Einschub eingeschoben und eingeclipst. Auch hier ist eine zusätzliche Schraube zur Sicherheit eine gute Idee, denn durch Druck von vorne auf das Laufwerk lässt sich dieses sonst ein Stück nach hinten schieben.

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Sehr schön ist die Tatsache, dass im vorderen Bereich des Gehäuses, auf der rechten Seite neben den Laufwerksschächten, ausreichend Platz ist um überflüssige Kabel zu verstauen. Außerdem sind hinter Mainboard und Netzteil noch eine Löcher vorhanden, durch die man Kabel von Lüftern, Lüftersteuerung o.ä. nach hinten führen und so ebenfalls leicht verstecken kann.
Somit ist es problemlos möglich, einen aufgeräumten PC aufzubauen, auch ohne die vielen mitgelieferten Kabelbinder einzusetzen.
Die vorinstallieren Lüfter sind beide mit einem Y-Adapter versehen, so dass beim Anschluss kein Stromanschluss des Netzteils verloren geht.


Impressionen

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Die Front des Gehäuses schreit aufgrund einer fehlenden Tür natürlich nach schwarzen Laufwerksblenden. Hier ist entweder darauf zu achten, Laufwerke mit entsprechenden Blenden zu kaufen, oder natürlich in guter Modder-Manier selbst die Sprühdose zu schwingen. Aber auch die grauen Laufwerke sind grundsätzlich kein optisches No-Go.
Die Belüftungslöcher in Front, Seitenwand und Deckel sind sicherlich mehr als ausreichend bemessen. Wer den Luftfluss genauer lenken möchte, sollte hier darüber nachdenken noch zusätzliche Lüfter anzubringen. Nötig ist dies aber für Standardsysteme sicherlich nicht.

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Im Betrieb leuchtet der vorinstallierte 120er Lüfter in der Front blau. Power- und HDD-LED sind natürlich dazu passend ebenfalls in blau gehalten. Optisch bietet sich so, auch durch die Verwendung des Lochgitters in der Front, ein stimmiges Gesamtbild.
Sollte des Centurion-Logo in der Front stören, so kann man die entsprechende Laufwerksblende auch durch eine freigewordene "normale" Blende ersetzen- natürlich nur, wenn man mindestens ein 5.25" Laufwerk eingebaut hat.

Testbetrieb

Die beiden vorinstallierten 120er Lüfter verrichten ihren Dienst leise und effektiv- ein deutlich gerichteter Lufstrom ist im Gehäuse zu verspüren, ohne dass dabei eine unangenehme Geräuschkulisse verursacht wird. Regelbar sind die vorinstallierten Lüfter nicht, dies erscheint aufgrund der ohnehin geringen Lautstärke aber auch nicht nötig.
Festplatten und CPU bleiben auch unter Dauerbelastung deutlich im grünen Bereich- natürlich ist dies abhängig vom eingebauten System, thermale Probleme sind aber mit keinem derzeit erhältlichen System zu erwarten. Wer z.B. aufgrund von Übertakten zusätzliche Kühlleistung benötigt, kann an den vorgesehenen Plätzen mehr als ausreichend weitere Lüfter nachinstallieren.
Sehr positiv fällt auch die eingebaute Festplattenentkopplung auf- die Festplatte laufen deutlich leiser als starr mit dem Gehäuse verbunden, ohne dabei nennenswert heißer zu werden.


Fazit

Das Cooler Master Centurion 590 hat uns gut gefallen. Das sehr kompakte Case bietet viel Platz, und ist extrem gut zugänglich. Ein Hardwarewechsel oder Umbau wird damit zum Kinderspiel. Die angepriesene werkzeuglose Montage ist zwar prinzipiell möglich, von der Stabilität der Schnellverschlusslösungen waren wir aber nicht ganz überzeugt- so hatten besonders Festplattenkäfig und 3.5" Laufwerk deutliches Spiel, wenn sie nicht zusätzlich mit einer Schraube gesichert werden.
Ansonsten ist das Case fast tadellos verarbeitet, und bietet auch für High-End Enthusiasten mehr als ausreichend Kühlmöglichkeiten. Auch an Liebhaber externe Wasserkühlsystem hat Cooler Master gedacht, und macht die Durchführung von Schläuchen nach außen dank vorgefertigter Öffnungen zu einer Leichtigkeit.
Die mitgelieferten 120mm Lüfter sind ordentlich dimensioniert, ohne dabei eine störende Geräuschkulisse zu erzeugen.
Der Preis von rund 65€ ist für das Gebotene als günstig anzusehen.

{jumi
[caseresultbox.php]

Name: [Coolermaster Centurion 590]
Kategorie: [Gehäuse]

Bewertung
Platzangebot: [1.4]
Handhabung: [1.6]
Verarbeitung: [2.0]
Ausstattung: [1.5]

Preis: [ca. 65€]

Hersteller: [Cooler Master]
Vertrieb: [z.B. Alternate]

Award: []

Pro: [Platzausnutung]
Pro: [Zugänglichkeit]
Pro: []
Pro: []

Contra: [Schrauben trotz Befestigungsclips anzuraten]
Contra: [kein Reset-Taster]
Contra: []
Contra: []
}

 

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