Mercury Advance Print
Testberichte - Gehäuse
Friday, 20 October 2006 of Joker

news_mercury_advanceGehäuse gibt es wie Sand am Meer und in allen Preiskategorien, teilweise mit extremen Qualitätsunterschieden. Heute wollen wir euch das Mercury Advance vorstellen und zeigen was es in sich hat und wie es verarbeitet ist.


Für die Bereitstellung bedanken wir uns bei Jet Computer!

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Lieferumfang, Daten

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Das Gehäuse erreichte uns wie auch fast alle anderen im unspektakulären Pappkarton.

 

Mitgeliefert werden:

  • 4 Bügel + Abdeckkappen + Schrauben
  • die üblichen Schrauben, sowie Abstandshalter aus Metall zur Befestigung des Mainboards und der Komponenten
  • Pinbelegung des Frontpanels


Nach dem Auspacken ging es dann an das Montieren der Bügel an das Gehäuse. Man hakt dann jeweils den Bügel ein und verschraubt ihn.
Zur Verbesserung der Optik liegen noch 4 Abdeckkappen mit dabei, die man über die Schrauben setzt.

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Die Daten des Gehäuses:

  • Maße (LxBxH): 475mm x 185mm x 505mm
  • Lüfterhalterungen: 2
  • Größe der Lüfterhalterungen: 1 x 80 mm; 1x combo 80mm / 120 mm
  • 5,25" Schächte: 4
  • 3,5" Schächte: 1
  • 3,5" Schächte(intern): 6
  • Gewicht: ca. 6,5 Kilo

Besonderheiten:

  • seitlicher Fanduct
  • Tragegriffe

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Ein Frontpanel gehört heute zum guten Standard und fehlt auch hier nicht. Man findet dort:

  • 2x USB 2.0
  • 1x IEEE 1394
  • Audio out
  • Mikrofon

Die beiden Audioanschlüsse werden auf dem Mainboard angeschlossen und können somit parallel zu den Anschlüssen auf dem I/O-Panel genutzt werden.


Gehäuse im Detail

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Wenn man das Gehäuse betrachtet, fallen einem sofort die grauen Spalte rund um das Seitenteil ins Auge. Diese entstehen durch das Seitenteil, welches ein klein wenig zu kurz ist und somit nicht ganz bis an die Front reicht. Der obere Spalt ist nur sichtbar, wenn man seitlich auf das Gehäuse schaut.
Front und Seitenteile wurden einheitlich sauber lackiert.

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Die Front besteht aus speziellem Lochblech. Durch die vielen Öffnungen kann hier die Luft gut reingesogen werden. Man könnte auch einen 120er oder 80er Lüfter in der Front mit einbauen um noch eine bessere Zirkulation zu erreichen.

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Im Seitenteil befindet sich ein sog. Fanduct, ein Luftkanal. Mit Hilfe des Fanducts soll der CPU Kühler noch effizienter arbeiten, da er sich die Luft von außen hineinzieht und nicht aus dem aufgeheizten Case nimmt.

Falls man einen größeren CPU Kühler einsetzt kann man den Fanduct auch durch Lösen der 4 Schrauben entfernen.


Innereien

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Nach dem Öffnen des Gehäuses sieht man die weiteren internen 3,5" Schächte. Das Gehäuse bietet also genug Platz für weitere Festplatten oder ähnliches.

Das Gehäuse bietet Platz für Mainboard der Baugrößen microATX/µATX und ATX.

Das Mainboard wird mit Hilfe von Abstandshaltern aus Metall die man in die vorgesehenen Gewinde dreht befestigt.

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Die Slotblenden sind von hinten eingeklickt und können ohne viel Werkzeug entfernt werden. Dabei sollte man aber auf die hier nicht so sauber entgrateten Kanten achten damit man sich nicht verletzt.

Testsystem

In der folgenden Tabelle seht ihr das gesamtes Testsystem das wir für den Test verwenden im Überblick:

powered by:
CPU: AMD Athlon XP 3200+ @2200MHz
Mainboard Asus A7N8X-E Deluxe
Speicher: Kingston PC 3200 2x512MB @ 2,5-3-3-7
Kühlung: Thermaltake CPU Cooler
Netzteil: Antec Neo HE 550 Antec
Grafikkarte: Gainward FX 5700
Festplatten: 1x 200GB Seagate als Systemplatte
Laufwerke: LG DVD Laufwerk
Gehäuse: Mercury Advance Jet Computer

Testeinbau

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Der Einbau unseres Testboards Asus A7N8X-E Deluxe verlief ohne Probleme. Man sollte jedoch wie schon erwähnt aufpassen, dass man die Hardware beim Einbau nicht beschädigt oder sich selbst verletzt, weil nicht alle Kanten sauber entgratet sind. Wie man sieht geht es auch beim Einbau eines Standard-PCs schon recht eng im Gehäuse zu.

Fazit

Das Gehäuse hinterlässt einen gespaltenen Eindruck.

So ist von Vorteil, dass das Case vorne von innen schwarz lackiert wurde, was einen schönen Anblick von vorne erlaubt. Die äußere Verarbeitung ist gut, lässt allerdings etwas zu wünschen übrig wenn man an die Zwischenräume am linken Seitenteil denkt, die eigentlich nicht entstehen dürften. Weiter findet man einige scharfe unentgratete Kanten.

Wir vermissen auch ein schraubenloses Wechseln der Laufwerke und Slotblenden. Das heißt also hier ist schrauben angesagt - ein Manko, das man auf Grund des moderaten Preises verkraften kann.

Benutzern die oft Ihre Hardware wechseln, können wir das Gehäuse nicht empfehlen - hier sind die teilweise scharfen Kanten hinderlich, außerdem geht es recht eng im Gehäuse zu.

Das Mercury Advanced, welches auch in weiß erhätlich ist stellt aber aufgrund des moderaten Preises ein solides Einsteigercase dar.

Das Gehäuse kann über Jet Computer bezogen werden.

{jumi
[caseresultbox.php]

Name: [Mercury Advance]
Kategorie: [Gehäuse]

Bewertung
Platzangebot: [2.5]
Handhabung: [3.0]
Verarbeitung: [3.5]
Ausstattung: [3.0]

Preis: [59€]

Hersteller: []
Vertrieb: [http://www.jet-computer.de]

Award: []

Pro: [Preis]
Pro: [Fanduct]
Pro: []
Pro: []

Contra: [Zwischenräume / scharfe Kanten]
Contra: []
Contra: []
Contra: []
}

 

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