Spire Pininfarina Print
Testberichte - Gehäuse
Sunday, 28 January 2007 of Joker

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Mit dem Pininfarina präsentiert Spire ein Case, dass durch ebenso exklusives Design wie exklusive Features punkten soll. Designt wurde das Case von dem vor allem in der Autoindustrie bekannten italienischen Design- und Ingenieursdienstleister Pininfarina.
Ob das Case ebenso funktional wie optisch auffällig ist, lest ihr in diesem Test.


Unser Dank geht an Spire für die schnelle Bereitstellung des Case.

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Verpackung und Lieferumfang

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Das Case erreichte die moddingtech.de Redaktion wie üblich in einem großen, stabilen Pappkarton. Wie auch unser Test-Case selbst ist er in den Farben schwarz und silber gehalten. Auf der Vorderseite sind stichpunktartig einige Features des Case aufgelistet, auf der Rückseite werden einige Details noch genauer erläutert.

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Wie die meisten anderen Cases ist das Pininfarina hochkant im Karton untergebracht, und durch eine Plastiktüte sowie dicken Styroporklötzen sicher vor Beschädigung geschützt.

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Die Vorder- und Rückseite des Case sowie die Oberseite ist zusätzlich noch einmal durch eine dünne Klebefolie vor Kratzern geschützt. Auf der Vorderseite der Folie befindet sich ein Aufkleber, der davor warnt das Case an der Vorderseite hochzuheben, da es sich sonst öffnen könnte und beschädigt werden könnte.
Die Schutzfolie lässt sich einfach und rückstandsfrei entfernen.

Außer dem Case selbst findet man zunächst nur ein kurzes Faltblatt, das in wenigen Bildern und extrem kurz beschrieben in sage und schreibe 12 Sprachen den Einbau der Hardware zeigt. Zum Einbau des Mainboards findet man darin allerdings nichts.

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Auf kleinen Aufklebern die direkt an den entsprechenden Stellen im Case angebracht sind wird der Hardware-Einbau nochmals kurz beschrieben.
Insgesamt könnte die Anleitung etwas ausführlicher sein.
Schrauben und Befestigungsmaterial sind selbstverständlich auch im Lieferumfang enthalten, allerdings direkt am Case befestigt. Daher gehen wir später genauer darauf ein.

Features

Bevor wir uns das Case im Detail ansehen geben wir noch einen Überblick über die wichtigsten Features die das Case bietet:

  • Mainboardgröße: ATX / Micro ATX / Mini ATX
  • Abmessungen: ca. 495x200x450mm (LxBxH)
  • Gewicht: ca. 14kg
  • Einschübe extern: 3x 5.25", 2x 3.5"
  • Einschübe intern: 1x 5.25", 4x 3.5"
  • Lüfter: 3x 80x80x25mm Lüfter (hinten und rechts im Lieferumfang, links nicht im Lieferumfang), 1x 120x120x25mm (vorne, im Lieferumfang)
  • Frontanschlüsse: 2x USB, 1x Firewire, Audio
  • Blende aus 6mm Aluminium

Details - Außen

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Äußerlich handelt es sich beim Pininfarina um ein relativ kompaktes Gehäuse. Es wirkt recht lang, obwohl sich die Länge nicht wesentlich von den meisten anderen Gehäusen unterscheidet.
Auffällig ist zunächst das zweifarbig gehaltene Äußere: Während die Seitenteile schwarz sind, sind Vorder-, Ober-, und Rückseite silber. Hier wurde eine Blende aus silbernem 6mm (!) Aluminium Vollmaterial aufgebracht. Statt in silber ist das Gehäuse auch wahlweise mit blauer, schwarzer, gelber, weißer oder roter Blende erhältlich.
Weiterhin fallen die Öffnungsgriffe auf beiden Seiten auf, die an der Oberseite der Seitenteile angebracht sind.
Auf der rechten Seite ist ein 80mm Lüfter vorinstalliert, auf der linken Seite kann ebenfalls ein 80mm Lüfter montiert werden.
In der Front ist ein 120mm Lüfter angebracht, der seine Luft allerdings nicht über die Front zieht, sondern durch seitlich von der Front links und rechts angebrachte Lüftungsschlitze. Ein weiterer vorinstallierter 80mm Lüfter befindet sich an der Rückseite des Gehäuses.

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Die Front des Gehäuses wirkt durch die hochwertige Aluminiumblende und die gefällige, aberundete Form sehr edel.

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In der Mitte der Front ist sehr hochwertig der Schriftzug "Spire Pininfarina" aufgebracht.
Leider fällt bei genauem Hinsehen auf, dass die Flucht der Fronttür nicht ganz mit dem unteren Teil des Gehäuses übereinstimmt- die Fronttür steht ein klein wenig heraus.

Die Frontantschlüsse des Gehäuses sind unter einer Klappe an der Oberseite versteckt:

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An dieser Klappe sind auch der Power- und der Resetknopf sowie die LEDs für Power und HDD untergebracht.
Auf obigen Bildern wird das hochwertige Finish der 6mm dicken Aluminiumblende nochmals deutlich.
Das Handling der Klappe ist leider nicht ganz so hochwertig wie man es sich vorgestellt hätte: Die Klappe wird geöffnet, indem man sie an den Seiten greift und einfach nach oben zieht. Lässt man sie dann los bleibt sie geöffnet stehen und die Frontanschlüsse sind zugänglich. Zum Schließen muss man die Klappe nochmals ein Stück weit hochziehen und dann loslassen. Leider klappt sowohl das Öffnen als auch das Schließen der Klappe nicht 100% zuverlässig, manchmal bleibt sie nicht geöffnet stehen oder schließt sich nicht. Dann muss man es nochmals vorsichtig probieren, meistens klappt es dann.
Hochwertiger wäre das Look & Feel gewesen, wenn man die Klappe durch leichtes herunterdrücken öffnen und schließen hätte können. Diese hätte freilich eine wesentlich kompliziertere Mechanik vorausgesetzt.

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Die Fronttür schließt durch einen kleinen Magnet. Daher kann man auch sie öffnen und schließen, indem man einfach daran zieht bzw. sie in ihre Ursprungsposition zurück drückt.
Durch den relativ schwachen Magneten gibt es beim Öffnen keine Probleme. Dennoch hätte es auch hier besser zu der edlen Optik gepasst, wenn die Tür einen echten Einrastpunkt hätte, bzw. sich die Tür mit einem Federmechanismus durch leichten Druck von selbst öffnen würde.

Die Mainboard-Anschlüsse, die Steckkarten und auch das Netzteil sind relativ tief im Gehäuse versenkt:

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Ob dadurch die Zugänglichkeit beim Anschließen der entsprechenden Kabel leidet, sehen wir uns später an.
Rechts neben den Mainboard-Anschlüssen finden sich längliche Lüftungsschlitze, hinter denen der schon erwähnte 80mm Lüfter seine Dienste tut.

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Die Standfüße des Gehäuses sind aus Hartplastik. Sie verleihen dem Gehäuse einen relativ sicheren Stand, allerdings natürlich nicht so optimal wie es Gummifüße tun würden.


Details - Innen

Das auffälligste Detail am Innenleben des Pininfarina dürfte seine Flügeltürkonstruktion sein:

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Sowohl das linke als auch das rechte Seitenteil lassen sich nach unten öffnen. Dabei wird natürlich auch der hintere Teil des Gehäuses, der Mainboardanschlüsse und Steckkarten hält, mit nach unten geklappt. So sollte man optimal Platz haben, um die wertvolle Hardware problemlos im Gehäuse verstauen zu können.

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Auf der linken Seite findet man eine sogenannte "Enforcer Bar", an der ein Lüfter installiert werden kann der die Steckkarten kühlt. Hier sind ebenfalls die zu Beginn dieses Artikels schon erwähnten kleinen Aufkleber zu sehen, die die Installation der Hardware erläutern. Leider sind diese nicht alle gerade angebracht, was die Optik etwas trübt.

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Die Enforcer Bar lässt sich natürlich ausklappen und auch ganz aushängen. An der Seite des Lüfterkäfigs lassen sich drei Stege ausfahren, die großen und schweren Steckkarten zusätzlich Halt geben können. Am Ende dieser Stege sind für optimalen Halt kleine Gummipads angebracht.

Ein Blick in den vorderen und hinteren Bereich des Gehäuses bietet zunächst keine Besonderheiten:

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Am Netzteil-Einbauplatz findet man die bei fast allen Gehäuses dort vorhandenen leicht scharfen Kanten. Beim hinteren Lüfter handelt es sich um einen Spire-eigenen 80mm Lüfter. Die Anschlüsse aller drei vorinstallierten Lüfter sind durchgeschleift, es geht also kein Netzteilstecker verloren. Bei der Befestigung der Steckkarten wird auf konventionelle Schraub-Technik gesetzt.
Die von vorne kommenden Kabel sind übersichtlich, leider nur mit einem einfachen Gummiband, zusammengebunden. Die Einschübe für die Laufwerke sind in drei Sektionen unterteilt.

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Hier sehen wir den an der rechten Seite installierten 80mm Lüfter, der direkt in den mittleren Laufwerkskäfig bläst. Auch wenn es zunächst nicht so aussieht, handelt es sich von der Größe hier um einen Standard-80mm-Lüfter- er ist vertieft im Gehäuse angebracht, und lässt sich durch herausklappen des Käfigs leicht wechseln.
Leider sind die Aussparungen im Käfig recht klein, so dass fraglich ist ob dieser Lüfter seine Wirkung optimal entfalten kann. Nichsdestotrotz hat man somit die Möglichkeit auch den mittleren Laufwerkskäfig mit Frischluft zu versorgen- der 120mm Lüfter an der Front versorgt nur den unteren Käfig.

Eine Besonderheit hat sich Spire bei der Unterbringung der Kleinteile ausgedacht:

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Unter dem untersten Käfig für die Festplatten befindet sich eine kleine Plastikbox, die sich leicht hervorziehen lässt. Darin befinden sich sämtliche Schrauben, Befestigungsschienen und sonstige Kleinteile des Gehäuses. Ein wenig Platz für eigenes Kleinmaterial ist in der Box noch vorhanden.

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In der linken Seitentür befindet sich über der Lüfteraussparung für den Lüfter in der Enforcer Bar noch ein sog. Fan-Duct:
Ein verschiebbarer Plastiktrichter lässt sich so anbringen, dass er direkt über dem CPU-Lüfter sitzt. Somit saugt der CPU-Kühler stets frische Außenluft an und nicht die warme Luft im Inneren des Gehäuses. Es kommt natürlich auf den verwendeten CPU-Kühler an ob der Fan-Duct genutzt werden kann oder nicht.


Hardware-Einbau

Kommen wir nun zum letzten Teil unseres Tests, dem Hardware-Einbau. Hierzu haben wir das Gehäuse komplett aufgeklappt und die Enforcer Bar entfernt. Wir beginnen mit dem Einbau der Laufwerke:

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Am Laufwerkskäfig im unteren Teil des Gehäuses findet man neben einem Aufkleber der die notwendigen Schritte kurz erläutert eine Rändelschraube sowie einen Metallhebel. Die Rändelschraube fixiert den Käfig zusätzlich und muss entfernt werden. Danach kann man durch herunterdrücken des Hebels den Käfig lösen und halbkreisförmig herausdrehen. Bei Bedarf kann der Käfig auch ganz entfernt werden.
Für die Festplatten liegen Schienen bei, die jeweils zwei Nasen haben und ohne Schrauben einfach links und rechts an die Festplatte festgedrückt werden. Hierbei muss man ein wenig vorsichtig vorgehen, denn die Schienen sind recht scharfkantig. Nach dem Einschieben der präparierten Festplatte in den Laufwerkskäfig rastet sie ein und sitzt fest.
Wir hielten es nicht für nötig die Rändelschraube wieder anzubringen, da der Käfig auch von dem Metallhebel ausreichend fixiert wird, und das die Festplatteninstallation nur unnötig aufwändig macht.

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Zur Installation eines 5.25" Laufwerks muss zunächst eine Metallblende, die sich hinter der eigentlichen Frontblende befindet herausgebrochen werden. Da man die Frontblende nur von hinten vernünftig lösen kann gestaltet sich das ein wenig kompliziert, denn man kommt dadurch nur von hinten an die Metallblende heran. Glücklicherweise muss man dies nur einmal machen :-)
Entschädigt wird man hinterher durch den genial einfachen Befestigungsmechanismus für die 5.25" Laufwerke:
Man muss lediglich einen Drehhebel der sich an den am Laufwerkskäfig seitlich angebrachten Kunststoffteil befindet um 45° drehen, dann kann man das Teil entfernen. Danach wird das Laufwerk eingeschoben, das Plastikteil wieder angebracht (es besitzt zwei Nasen die in die Schraublöcher des Laufwerks greifen), und der Hebel wieder zurückgedreht.
Somit hat man eine sowohl schrauben- als auch schienenlose Montage des Laufwerks- einfacher geht es wohl nicht! Leider können nur zwei der drei möglichen Laufwerke auf diese Weise befestigt werden.

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Ähnlich einfach gestaltet sich der Einbau des Mainboards. Da durch das ausgeklappte Seitenteil eine liegende Montage möglich ist kann man den Einbau äußerst bequem vornehmen. Warum beim Pininfarina nicht die für Mainboards üblicherweise verwendeten Abstandshalter verwendet wurden, sondern welche die eingeklemmt statt verschraubt werden, können wir nicht sagen- einen Nachteil daran konnten wir allerdings nicht feststellen. Leider liegen nur insgesamt acht Abstandshalter bei, so dass bei Standard-ATX Mainboards ein Befestigungsloch frei bleiben muss.
Für die Installation der Steckkarten wird konventionelle Schraubtechnik verwendet- hier hätte ein weiterer Klemm-Mechanismus das Bild positiv abgerundet. Übrige Slotblenden lassen sich übrigens gut in der erwähnten Kleinteilebox unterbringen und können somit nicht verloren gehen.

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Zur Installation des Netzteils muss leider die Rückwand abgenommen werden, da die Schraublöcher sonst verdeckt sind. Die Rückwand ist nur geklemmt, und lässt sich daher mit einigem beherzten Kraftaufwand einfach entfernen. Dennoch erachten wir diesen Schritt als unschön. Ist die Rückwand entfernt lässt sich das Netzteil wie gewohnt verschrauben. Die oberste Schraube ist leider sehr weit oben, hier muss man den Schraubenzieher leicht schräg ansetzen um vernünftig heranzukommen.

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Das Wiederanbringen der Rückwand ist etwas fummelig: Wie man sieht muss man die Rückwand schräg unter der Seitenwand einfädeln, was durch die Verwendeten Klemmbefestigungen nicht ganz einfach ist.

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Eine Wohltat ist dann wiederum das Verkabeln der Hardware. Alle Kabel, bis auf die Stromversorgung des Mainboards, konnten bei unserem Testsetup bereits im ausgeklappten Zustand durchgeführt werden. Somit hat man die volle Übersicht, was vor allem bei den Steckern für Power- und Resetschalter sowie den LEDs von Vorteil ist. Negativ fiel uns auf, dass die Stecker für den Anschluss der Front-USB Anschlüsse sowie des Firewire-Anschlusses nicht verpolungssicher sind. Hier muss man genau im Handbuch des Mainboards nachlesen, um nichts falsch zu machen.

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Nun kann das Gehäuse zugeklappt werden. Wie man sieht, kann das bei Verwendung großer CPU-Kühler problematisch sein: Unser CPU-Kühler hätte keinen Millimeter größer sein dürfen, ansonsten wäre dieser beim zuklappen am Netzteil angestoßen.

Als letztes wir noch die "Enforcer Bar" wieder angebracht:

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Danach präsentiert sich das Gehäuse äußerst aufgeräumt, und man stellt zufrieden fest dass der Hardware-Einbau in kürzester Zeit bis auf einige kleine Ausnahmen problemlos und einfach möglich war.
Das mittlere Bild demonstriert den Nutzen der an der Enforcer Bar angebrachten Stützen für die Steckkarten. Bei unserer Karte sind diese natürlich nicht nötig, bei sehr schweren Karten allerdings (z.B. wassergekühlte Grafikkarten etc.) sorgen sie aber zusätzlich für Stabilität und verhindern ein Verbiegen der Karte.
Das rechte Bild zeigt, dass es bei voll ausgefahrenem Fan-Duct ebenfalls eng wird. Bei unserem Testsetup saß dieser dafür auch direkt über dem CPU-Kühler und sorgte so dafür dass dieser stets Frischluft von außen ansaugen konnte.

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Bei der Anbringung von Kabeln an das Gehäuse gab es trotz erster Befürchtungen keine Probleme, auch wenn die Stecker ein ganzes Stück tiefer im Gehäuse sitzen als normalerweise üblich.

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Nach erfolgreicher Montage kann das System in Betrieb genommen werden- sowohl Power- als auch HDD-LED begrüßen einen in einem satten blau. Nichts anderes hätten wir von einem Designer-Case erwartet.


Lüftertest

Drei Lüfter sind im Spire Pininfarina vorinstalliert, allesamt sind sie ohne Modifikationen nicht in der Leistung einstellbar.
Der an der Rückseite des Gehäuses angebrachte Spire-Kühler machte den positivsten Eindruck: In angenehmer, wenn auch nicht sehr leiser Lautstärke fördert er die warme Luft mit ordentlichem Luftstrom aus dem Gehäuse heraus.
Der seitliche angebrachte Lüfter, der in den mittleren Laufwerksschacht bläst, meldete sich hingegen mit unangenehm surrenden Geräusch. Wer in diesem Schacht keine sehr heiß laufende Festplatte hat, sollte den Lüfter unbedingt deaktivieren.
Auch der 120er Lüfter in der Front ist für seine Größe überraschend laut. Eventuell liegt dies daran dass er nur seitlich Luft bekommt und nicht wie üblich von vorne. Allerdings erzeugt er einen recht starken Luftzug im Gehäuse. Hier würden wir es als am sinnvollsten erachten, den Lüfter durch eine kleine Lüftersteuerung ein wenig in der Leistung zu drosseln um die Lautstärke zu senken.

Fazit

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Das Spire Pininfarina ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Case.
So bietet es eine gute Verarbeitung und ein zeitloses, schlicht-edles Design. Einzig die etwas scharfkantigen Schienen für die Festplatten fielen uns negativ auf.
Optisch sehr schön sind die in der Front verwendeten Klappen, die dafür sorgen dass das Design nicht von eingebauten Laufwerken oder den Front-Anschlüssen gestört wird. Die Handhabung der Klappen hat uns allerdings nicht so gut gefallen, hier hätte ein hochwertigeres Look & Feel besser zu dem Gehäuse gepasst. Die Installation der Hardware ist ein Genuß: Festplatten, Laufwerke und Mainboard lassen sich schnell und einfach installieren oder austauschen. Lediglich die Installation des Netzteils ist nicht ganz so durchdacht, denn dafür muss die Rückwand abgenommen und wieder angebracht werden, was sich als nicht ganz einfach herausstellt. Da man dies in der Regel nicht sehr häufig macht fällt es aber nicht so sehr ins Gewicht. Probleme kann es beim Zuklappen des Gehäuses geben, wenn ein sehr großer CPU-Kühler verwendet wird.
Das Platzangebot ist für ein recht kompaktes Case wie das Pininfarina sehr gut.
Belüftungsmäßig hat das Case genügend Spielraum auch für High-End Hardware. Lediglich die doch recht hohe Lautstärke der verwendeten Lüfter trüben das Bild ein wenig und lassen Spielraum für eigene Modifikationen.
Sinnvolle Features wie die zusätzliche Befestigungsmöglichkeit für schwere Steckkarten, der verstellbare Fan-Duct oder das im Gehäuse untergebrachte Kleinteilefach runden das insgesamt sehr positive Bild ab.

 

{jumi
[caseresultbox.php]

Name: [Spire Pininfarina]
Kategorie: [Gehäuse]

Bewertung
Platzangebot: [1.4]
Handhabung: [1.6]
Verarbeitung: [1.7]
Ausstattung: [1.4]

Preis: [ca. 95€]

Hersteller: [Spire]
Vertrieb: []

Award: [award_spire_pininfarina]

Pro: [edles Design]
Pro: [gute Verarbeitung]
Pro: [einfache Hardware-Installation]
Pro: []

Contra: [hohe Lautstärke]
Contra: []
Contra: []
Contra: []
}

 

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