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LED-Innenbeleuchtung Drucken E-Mail
Freitag, 27. Juli 2001 von Joker

Einleitung

Wer ein Sichtfenster im PC hat, sollte über den Einbau einer Innenbeleuchtung nachdenken, denn nur so kommt das Fenster richtig zur Geltung.
Nicht zu vergessen die Hardware des PCs, die man mit einer guten Beleuchtung "ins richtige Licht rücken" kann Cool.
Hierfür können natürlich die üblichen Kaltlichtkathoden verwendet werden, wir verwenden aber Leuchtdioden.

Benötigte Komponenten

  • Leuchtdioden in der gewünschten Farbe
  • Reflektoren zur Verstärkung der Lichtausbeute
  • Vorwiderstände
  • Lötkolben, Lötzinn, Heißklebepistole

Einbau

Am meisten verbreitet sind wohl Kaltkathoden für eine Gehäuseinnenbeleuchtung. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, siehe z.B. die Angebote bei overclockingcard.de.
Diese leuchten das Gehäuse sehr gut aus, sind mir persönlich aber etwas zu teuer. Deshalb habe ich nach Alternativen gesucht...
Die beste Möglichkeit schien mir, helle LEDs zu verwenden, da man diese gezielt so anbringen kann, daß sie ganz bestimmte Stellen im Gehäuse anstrahlen, wie z.B. CPU-Kühler, PCI-Karten usw., während der Rest des Gehäuses etwas dunkler bleibt. Ein sehr netter Effekt wie ich finde.
Alternativ könnte man auch Neonröhren verwenden, wie es sie z.B. für Car-Hifi Zubehör gibt. Diese gibt es auch in verschiedenen Farben und Größen.
Nicht zu empfehlen sind auf jeden Fall jegliche Art von Glühbirnen, da diese viel zu viel Wärme erzeugen!!

illumination_01Ich habe mich für weiße LEDs mit 5mm Durchmesser und einer Leuchtstärke von 3000mcd, zu beziehen z.B. bei Conrad, entschieden.
Hiervon habe ich vier Stück verwendet, was bereits sehr gut für eine Beleuchtung ausreicht.

illumination_02Zur Verstärkung der Leuchtkraft habe ich pro LED jeweils solch einen Innenreflektor verwendet (gibts natürlich auch bei Conrad... ).

Die LED wird dort einfach hineingesteckt, und könnte dann festgeschraubt werden.

Ich habe aber einfach die Beinchen der LEDs nach dem Einbau in den Reflektor und dem anlöten der Kabel gut isoliert, und dann den Reflektor mit Heißkleber an die gewünschte Stelle im Gehäuse geklebt- so kann man gut justieren wo die LED hinzeigen soll.

illumination_schaltplanVorher muß das ganze natürlich verkabelt werden- hier habe ich die einfachste Variante gewählt, nämlich für jede LED einen Vorwiderstand für eine Speisespannung von 5V (siehe Vorwiderstandsberechnung), und das ganz dann an einen Stromstecker des PCs (rotes und schwarzes Kabel) gelötet.

Das Bild der Schaltung kann durch anklicken vergrößert werden.


illumination_03So in etwa sieht das ganze dann in etwa in Betrieb bei Nacht aus. In Wirklichkeit ist es noch ein ganzes Stück heller, das kommt auf diesem Bild leider nicht so gut heraus.

Bei der Farbwahl der LEDs schauen bestimmt auch andere Farben recht nett aus- allerdings sollte man auf jeden Fall Leuchtsärken von rund 2000mcd aufwärts verwenden.

illumination_04 Ich habe noch etwas herumexperimentiert und bei Reichelt auch recht günstige superhelle blaue LEDs gefunden (Best.-Nr.: LED 5-2000 BL).

Außerdem habe ich statt der oben gezeigten mal die nebenstehenden Reflektoren verwendet.
Ergebnis: Sie sind nicht ganz so hell wie die weißen LEDs, aber leuchten das Gehäuse sehr viel gleichmäßiger aus (größerer Abstrahlwinkel!).

Das Blau ist nicht sehr intensiv, sieht aber meiner Meinung nach recht gut aus.

illumination_05Hier das Foto mit den blauen LEDs. Fazit: Die blauen LEDs sehen insgesamt etwas schöner aus und sind zudem noch billiger als die weißen von Conrad. Also würde ich eher zu den blauen von Reichelt raten.

Die Verwendung der anderen Reflektoren hat keine Vorteile gebracht.

Ergebnis

Was soll man noch sagen?
Für alle, die ein Sichtfenster im Gehäuse haben ein absolutes Muß!

 
 

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