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Fractal Design Define XL - Hardwareeinbau Drucken E-Mail
Donnerstag, 20. Januar 2011 von Joker

Hardwareeinbau

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Die internen Kabel des Define XL (USB, eSATA etc.) sind lang genug, um auf allen Mainboards ihren Platz zu finden. Wir starteten den Hardware-Einbau mit einem 5.25" Laufwerk. Hierzu muss zuerst eine Front-Blende entfernt werden, was aufgrund des schon erwähnten Mechanismus sehr einfach geht. Danach wird das Laufwerk einfach eingeschoben und mit Thumbscrews fixiert.

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Festplatten werden wie schon beim R2 und R3 in herausziebaren Halterungen montiert, wobei die Fixierung auf der Unterseite erfolgt. Zur Entkopplung sind Dämpfer montiert. Gegenüber dem R2 wurden diese verbessert und sind nun weicher. Ebenfalls wurden die verwendeten Schrauben verbessert. Diese haben nun ein kurzes Gewinde mit einer darüber liegenden Verdickung. Dadurch ist eine zu starke Komprimierung der Dämpfer durch zu festes Einschrauben nicht möglich. Die auf den Halterungen montierten Festplatten werden danach einfach ins Gehäuse geschoben, wo sie einrasten.

Wir haben uns dazu entschieden, alle Festplatten im oberen Halter zu montieren, da hier bereits in Lüfter in der Front montiert ist. Will man die Halter im unteren Festplatten-Abteil bestücken, so sollte man hier einen weiteren Lüfter in der Front montieren (Halterung vorhanden, Lüfter aber nicht im Lieferumfang). Ansonsten wäre keine aktive Luftzufuhr in der unteren Festplattenkammer vorhanden.

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Abstandshalter für das Mainboard sind werksseitig nicht montiert, diese müssen zuerst entsprechend dem gewählten Mainboard eingeschraubt werden. Nachdem die Anschlussblende eingeclipst wurde, kann das Mainboard eingebaut und festgeschraubt werden. Hierbei gibt es keine Probleme.

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Zur Steckkartenmontage müssen die Thumbscrews der entsprechenden Slotblenden entfernt werden. Leider sind diese werksseitig so fest eingedreht, dass dies mit bloßer Hand nicht möglich ist- ein Schraubenzieher muss zu Hilfe genommen werden. Nach dem Stecken der Karten sollte man die Thumbscrews dann nur handfest anziehen, um beim nächsten Mal den Vorteil der werkzeuglosen Montage zu haben.

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Zur Entkopplung des Netzteils sind auf dem Boden vier Gummifüße vorgesehen, und an der Gehäuserückwand eine Schaumstoffschicht. Die Gummifüße halten das Netzteil ca. 1.5cm über dem Gehäuseboden, darunter sind noch die Füße des Gehäuses- das Netzteil sollte also auch bei Montage mit dem Lüfter nach unten problemlos genügend Luft ansaugen können. Die Blende an der das Netzteil festgeschraubt wird, ist werksseitig allerdings so montiert, dass das Netzteil mit dem Lüfter nach oben montiert werden müsste. Da wir es mit dem Lüfter nach unten montieren wollten, mussten wir die Blende zunächst herausschrauben und umdrehen.

Direkt neben dem Netzteil befindet sich eine große Durchführung, über die man die Kabel auf die rechte Gehäuseseite verlegen kann. Allerdings ist diese, wie die Fotos zeigen, nur bei kurzen Netzteilen gut nutzbar. Bei langen Netzteilen, die bis zu den hinteren Gummifüßen reichen, verdeckt das Netzteil die Durchführung fast vollständig. Dadurch kann man in diesem Fall die Netzteilkabel nur schlecht auf die rechte Seite durchführen, bzw. man muss sie bereits vor der Montage des Netzteils durchführen.

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Die vertikal montierte zusätzliche Slotblende bietet Platz für zusätzliche Anschlüsse, die nicht fest mit einer Steckkarte verbunden sind. Natürlich macht es auch Sinn, hier die mitgelieferte Lüftersteuerung zu montieren, was wir auch getan haben. Leider ist die Blende offensichtlich recht dick lackiert, so dass an der Fixierung auf der Unterseite beim Einschieben der Lack der Blende abgekratzt wird. Zum Betrieb mit der Steuerung wird ein Adapter für drei Lüfter mitgeliefert, was für die werksseitig montierten Lüfter genau ausreichend ist.

Leider ist auch die Rändelschraube der vertikal montierten Slotblende werksseitig sehr fest angezogen. Aufgrund des darüber montierten Lüfters ist sie auch nicht mit einem Schraubenzieher erreichbar. Wir mussten daher eine Zange zum Entfernen der Rändelschraube zu Hilfe nehmen.

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Die Kabel für die Lüfter lassen sich mit etwas Kabelbinder leicht am hinteren Gehäuserand verstauen. Um Kabelwirrwarr zu vermeiden, sollten alle Kabel soweit wie möglich auf der rechten Seite des Gehäuses verlegt werden. Hierzu bieten sich die vielen Durchführungen an, die im Vergleich zum R3 Gehäuse in der Größe etwas gewachsen sind. Außerdem wird besseres Silikonmaterial verwendet. Dadurch werden die Abdeckungen für die Durchführungen flexibler. Über die Luftschlitze am hinteren Teil der rechten Gehäuseseite soll die warme Luft der Festplatten aus dem unteren Festplattenabteil entweichen können. Verlegt man aber viele Kabel auf der rechten Gehäuseseite, dürfte sich hier kaum noch ein guter Luftfluss einstellen.

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Da das Gehäuse sehr groß und räumlich unterteilt ist, kann man leicht Probleme mit den Kabellängen des Netzteils bekommen. So waren bei dem von uns verwendeten Netzteil die SATA-Stromkabel gerade so lang genug, um die drei verbauten Festplatten erreichen zu können.

Das vierpolige Stromkabel für den 12V ATX Anschluss lies sich bei abgetrennter Netzteil-Kammer nicht anschließen: Durch die Abtrennung kann man keine Kabel direkt vom Netzteil aus nach oben verlegen. Stattdessen muss man mit den Kabeln durch die Gehäusedurchführung beim Netzteil auf die rechte Seite gehen, und danach entweder über oder neben dem Mainboard in die Mainboard-Kammer. Bei vielen Netzteilen ist das 12V ATX Kabel dazu allerdings zu kurz (meistens ca. 30cm), so auch bei unserem. Abhilfe schafft hier nur die Verwendung einer Verlängerung (die kaum jemand zu Hause hat), oder man öffnet die Klappe über dem Netzteil. Dadurch gibt man allerdings die räumliche Abtrennung zur Mainboard-Kammer auf. Schön wäre es gewesen, wenn die Klappe eine Gummitülle zur direkten Durchführung von Kabeln in die Mainboard Kammer gehabt hätte. Als Notlösung haben wir das Kabel so gut es ging in die Ecke der Durchführung gelegt, und die Klappe lose aufgelegt.

Gut Gefallen hat uns, dass die Grafikkarte und weitere Steckkarten direkt im Einzugsbereich des in der Front installierten Lüfters liegen. Karten mit hohem Kühlbedarf werden so optimal gekühlt. Für noch bessere Kühlleistung für die Grafikkarte könnte man die obere Festplattenhalterung noch entfernen.



 
 

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