42 Degrees GT Moddingtower Drucken
Testberichte - Gehäuse
Mittwoch, 17. Oktober 2007 von KeyF

news_42degree.jpgViele Mods haben Autos zum Thema, auch tauchen immer wieder PCs auf, die in Autoreifen oder Felgen eingebaut wurden. Der Hersteller 42 Degrees hat nun ein Moddinggehäuse auf den Markt gebracht, dessen Frontdesign an eine Felge angelehnt wurde. Dieses Gehäuse haben wir uns näher angesehen.

 

 

 

Für die Bereitstellung des Testgehäuses bedanken wir uns bei Jet-Computer.

{dybanners}12{/dybanners}


Verpackung und Lieferumfang

42degree_01.jpg

Das Gehäuse ist in einem bunt bedruckten Karton verpackt und mit Styropor vor Schäden geschützt.

 

42degree_02.jpg

Auf der Rückseite sind die wichtigsten Merkmale des Gehäuses aufgeführt.

 

42degree_15.jpg

Der Lieferumfang ist recht mager, lediglich ein paar Schrauben, ein Piezospeaker und eine sehr Kurze Anleitung sind beigepackt. Der 80mm Seitenteillüfter ist schon fertig im Gehäuse montiert worden.

 

Features

  • Abmessungen: ca. 445x200x418mm (LxBxH)
  • Gewicht: ca. 7,3kg
  • Einschübe extern: 4x 5.25", 1x 3.5"
  • Einschübe intern: 4x 3.5"
  • Lüfter: 1x 80mm Lüfter seitlich, 2x 120mm Rückseite und Festplatten (optional)
  • Frontanschlüsse: 2x USB, Audio und Mikrofon

Details - Außen

42degree_04.jpg

Das Gehäuse ist schwarz lackiert. Fehler im Lack sind uns nicht aufgefallen, auch die Schnittkanten am Seitenfenster sind ohne Makel. Das Blech ist nicht so dick wie etwa bei den Chieftec Modellen, aber noch nicht "wabbelig" wie bei vielen günstigen Gehäusen.

 

42degree_03.jpg

Die Front wurde optisch an eine Alufelge angelehnt. Die untersten zwei Radmuttern sind als Power- und Resetschalter ausgelegt, alle anderen Muttern sind nicht drück- oder drehbar. Ein schönes Detail wäre es gewesen, wenn man diese z.B. für eine Lüftersteuerung genutzt hätte.

 

42degree_17.jpg

In die vier längsten Speichen ist je eine blaue LED eingelassen, die zu Verstärkung des Leuchteffektes durchsichtige Plastikstangen anstrahlen. Diese vier blauen LEDs werden intern als Power LED an das Board angeschlossen. Der HDD Anschluss bringt das GT Logo in der Mitte der Felge zum flackern.

 

42degree_05.jpgHinter der Front verbergen sich die Laufwerksschächte und leider auch die Front I/Os. So muss die Türe immer offen stehen wenn man einen USB Stick oder das Headset ansteckt. Das Gitter der Türe dient als Staubschutzfilter wenn man vor den Festplatten den -nicht dokumentierten- 120mm Lüfter einbaut.

 

42degree_08.jpg42degree_07.jpg 42degree_09.jpg

Das Seitenteil ist stimmig zur Front als X ausgeschnitten und hat in der Mitte einen blau leuchtenden 80mm Lüfter, der mittels 4-poligem Stecker ungeregelt über das Netzteil angeschlossen wird. Das Plexiglas wurde an dem Blech sicher mit Schrauben befestigt.

42degree_06.jpg

Von hinten sieht das Gehäuse unspektakulär aus und bietet Standardkost.

 

42degree_16.jpg

Die vier Gehäusefüße sind nur Ausbuchtungen aus Blech. Um die Vibrationen und die dadurch auftretenden Geräusche auf harten Böden zu mindern, Füße mit Gummipads beklebt - leider nur die vorderen beiden.

 


Details - Innen

42degree_10.jpg

Im Inneren ist alles aufgeräumt und wenig innovativ. Alle Laufwerke werden geschraubt, ein Schienensystem ist für die 5,25"-Schächte anscheinend vorgesehen, aber nicht installiert.

 

42degree_13.jpg42degree_11.jpg42degree_14.jpg

Der Festplattenkäfig ist mit einer Schraube gesichert. Er lässt sich leicht herausnehmen um die Platten einzubauen. Diese werden quer zur Front eingebaut und liegen optimal im Luftzug. Der Käfig sitzt auch streng genug im Gehäuse, so dass Vibrationen durch die Masse des Gehäuses gedämpft werden.

42degree_19.jpg

Für die Erweiterungskarten ist ein schraubenloses Befestigungssystem eingebaut. Durch das herabschieben von T-Stücken werden die Karten in Position gehalten. Leider ist das System sehr störrisch wenn es darum geht die Fixierung in die oberste Position zu bringen.

 

42degree_12.jpg

Der rückseitige optionale Lüfter wird ebenso wie der undokumentierte Frontlüfter klassisch geschraubt. An der Front ist es mangels Platz eigentlich nicht möglich die allseits bekannten Gummiaufhängungen zu benutzen.

 


Testhardware

42degree_18.jpg

Folgene Hardware haben wir testweise in das Gehäuse eingebaut:

Testsystem
CPU: Intel Core2Duo E6600
Mainboard: Asus P5B-Deluxe
Speicher: 2x 1GB G.Skill F2 U6400
Kühlung: CPU: Arctic Cooling Freezer 7 Pro | Zusatzlüfter: 2x 12mm Nanoxia
Netzteil: Seasonic S12
Grafikkarte: nVidia Geforce 6600GT
Festplatten: 2x WD Raptor 36GB Raid0
Laufwerke: LG Sata DVD Brenner

 

 

Einbau

Beim Einbau des oben beschriebenen PC-Systems in das Gehäuse sind keinerlei Probleme aufgetreten. Alles lässt sich ohne Probleme in das Gehäuse einbauen, allerdings muss man sich natürlich wie beschrieben größtenteils mit relativ unkomfortabler Schraubtechnik begnügen. Scharfe Kanten oder ähnliches konnten wir nicht finden. Die Erweiterungskarten werden gut durch das System gehalten, schwierig ist lediglich nur die Fixierungen in die oberste Stellung zu bringen, um die Karten in die Führung zu bekommen.


Fazit

Das Design des Gehäuses ist Geschmackssache, deswegen verzichten wir hier natürlich auf eine objektive Bewertung. Die blaue Beleuchtung sorgt für einen schönen Look im Dunkeln und kann von jedem halbwegs versierten Modder natürlich auch gegen andere Farben ausgetauscht werden um eigene Akzente setzen. Der gebotene Platz ist für heutige Systeme in Ordnung, auch das Belüftungssystem ist richtig dimensioniert wenn man die optionalen 120mm Lüfter einbaut. Wer kein Schienensystem benötigt und sich mit dem Design anfreunden kann, bekommt hier ein ordentliches Gehäuse zu einem günstigen Preis.

{jumi
[caseresultbox.php]

Name: [Coolermaster Centurion 590]
Kategorie: [Gehäuse]

Bewertung
Platzangebot: [2]
Handhabung: [3]
Verarbeitung: [2]
Ausstattung: [2]

Preis: [ca. 40€]

Hersteller: []
Vertrieb: [http://www.jet-computer.de]

Award: []

Pro: [Staubfilter]
Pro: [guter Luftdurchfluss]
Pro: [günstiger Preis]
Pro: []

Contra: [Geräuschdämmung nicht ideal]
Contra: [kein Schienensystem]
Contra: []
Contra: []
}

 

{dybanners}12{/dybanners}