Newance Triplecone Design Case Drucken
Testberichte - Gehäuse
Dienstag, 16. Mai 2006 von Joker

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Ein Problem bei Gehäusen ist oft die hohe Innentemperatur. Sie wirkt sich auf die Temperaturen von Prozessor und anderer Hardware aus und in manchen Fällen kann es zu Problemen kommen.
Listans Hausmarke Newance hat sich vorgenommen dieses Problem zu lösen und ein optisch extravagantes Gehäuse mit getrennten Luftkreisen entwickelt, welches wir für euch getestet haben.

Für die Bereitstellung bedanken wir uns bei Listan.

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Lieferumfang

  • Newance Triplecone Gehäuse
  • mehrsprachige Bedienungsanleitung
  • vorinstallierter 120mm Lüfter
  • 2 Fußblenden in verschiedenen Designausführungen (Silber & Edelholz)
  • 2 Schlüssel für Frontklappe Befestigungsmaterial (Schrauben, Abstandshalter)
  • Clip-Halterungen für Festplatte aus Metall
  • Clip-Halterungen für Laufwerke aus Metall
  • Clip-Halterungen aus Platik
  • 2 Kabelbinder

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Technische Daten

  • Maße: 50 x 20,5 x 55,7 cm
  • Gewicht: 11,4 Kg
  • geeignet für ATX, MicroATX, E-ATX Mainboards
  • 5x 5,25" & 2x 3,5" externe Schächte
  • 6x 3,5" interne Schächte
  • Einbaumöglichkeit für 2x 120mm & 1x 80mm Lüfter
  • 1x 120mm Lüfter in der Front vorinstalliert
  • Anschlüsse für Audio Line-Out und Mic-In auf der rechten Seite
  • Anschlüsse für 2x USB und Firewire nach oben heraus
  • seitenverkehrter Innenaufbau

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  • Lüftungstunnel für die CPU-Kühlung
  • LCD Display mit Lüfter- & Temperaturüberwachung für 2 Lüfter
  • Laufwerke und Festplatten per Clicksystem einsteckbar (kein Schrauben mehr nötig)
  • Schlosshalterung für linkes Seitenteil vorhanden (Schloss wird nicht mitgeliefert)
  • Seitenteile per Click-System mit Schiebehalter befestigt (optional auch normal festschraubbar duch jeweils 2. Löcher)
  • Sicherheitsschalter im Rahmen, der die Öffnung des Cases signalisiert
  • Frontklappe abschließbar

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Features

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Die Frontklappe lässt sich gegen unbefugtes Öffnen verschließen. Dazu befindet sich an der Seite ein Schloss zu dem 2 Schlüssel geliefert werden.

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Unter dem Schloss befindet sich die Anschlüsse für Audio Line-Out und Mic-In sowie eine Lautsärkeregelung. Das Panel wird direkt auf dem Mainboard angeschlossen.
Auch zu sehen auf den Bildern sind hier die Gehäusefüsse welche 15mm hoch sind. Im Gehäuse wurden schon 8 Löcher für Umrüstung auf andere Füsse mit eingearbeitet.

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Slotbleche werden mit dem Clicksystem befestigt. Das erspart einem das Festschrauben. Einfach klicken und fest sitzt das Slotblech.

Das Seitenteil kann gegen unbefugte Öffnung mit einem Schloss verschlossen werden. Ebenso gibt es einen Alarmschalter der Auslöst wenn das Gehäuse geöffnet wird.

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Die Lüfter können ganz einfach in die Halterung eingeklickt werden. Das erspart zusätzliche Arbeit und Schrauben.

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Die Halterung für den 80mm Lüfter, ebenfalls mit Clicksystem. Einfach reinschieben und die Halter rasten ein. Ein Lüfter Ein- und Ausbau geht also schneller als früher.

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Ein 120mm Lüfter in der Front ist bereits vorinstalliert. Dieser saugt die Luft von außen herein und versorgt so den Lüftungskanal. Vor dem Lüfter befindet sich eine Staubfiltermatte, die von vorne zugänglich ist, z.B. zum Reinigen.

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Das Display in der Front zeigt jeweils im Wechsel die Werte (Umdrehung pro Minute des Lüfters und Temperaturdes Fühlers) der 3 Quellen an: Prozessor, Grafikchip und System (Gehäuse). Man kann dann die 3 zugehörigen Fühler an die gewünschte Position bringen. Die Lüfter für die Umdrehungsanzeige müssen dann an die 3Pin Buchsen des LCD angeschlossen werden.

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5 Laufwerke finden im vorderen Teil des Gehäuses Platz. Sie müssen mit den mitgelieferten Bügeln ausgestattet und dann in den Schacht geschoben werden bis Sie einrasten. Dann sitzen Sie sehr fest und können durch zusammendrücken der beiden Bügel ohne Probleme auch wieder gelöst werden.

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Im hinteren Teil des Gehäuses unterhalb des Netzteiles werden die Festplatten untergebracht. Die Festplatten werden mit den mitgelieferten Halterungen in die „Slots“ geschoben und rasten dann ein. Insgesamt kann man dort 8 Festplatten unterbringen.

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Der Luftkanal aus transparentem Plastik trennt die beiden Luftströme des Gehäuses. Er wird an die beiden Halterungen der 120mm Lüfter eingeklickt. So soll die warme Luft der CPU besser abgeführt werden und die Festplatten nicht aufheizen.
Wir finden dieses Konzept eher fragwürdig, da das Gehäuse besser durchlüftet wäre wenn alle Komponenten in den Luftstrom eingebunden wären.


Verarbeitung

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Das Gehäuse erinnert an eine Box einer Hifeanlage im modernen Stil. Die Front beinhaltet Power- und Resettaster und das Multifunktionsdisplay. Sie wirken als wären es Lautsprecher. Die schwarze Front besteht aus einem Lochblech mit sehr feinen Löchern. Über den Schaltern ist der Logoschriftzug „Newance“ eingearbeitet.

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Durch diese wird im Bereich um das Display die Luft vom vorinstallierten 120mm Lüfter hereingesaugt. Die vom Hinterteil durch den schwarzen Rahmen abgetrennte Front gibt dem Gehäuse einen guten Übergang und ein modernes Aussehen.

An der linken Seite befindet sich ein rundes Lochblech welches als optische Aufbesserung und zur Entweichung der Gehäuseluft dient.

Die Verarbeitung aller Teile ist sehr gut. Man findet im Gehäuse keine scharfen Kanten oder Gräte. Die Seitenteile und der Deckel wurden gut lackiert und weisen keine Fehler/Tränen/Flecken auf. Die Farbtöne von Front und dem Hinterteil stimmen überein und sind nicht wie evtl. bei anderen Gehäusen ungleich zueinander.

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Mitgeliefert werden 2 Fußblenden. Zum einen im Aluminiumstil und zum anderen im Holzdekor. Man kann Die Blenden nach Öffnen der Frontklappe wechseln, sie sind aufgesteckt und werden von 4 Nasen gehalten.
So kann man einen guten Übergang zu Holzfußböden wie z.B. Laminat oder ähnlichem schaffen.

Einbau

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Kommen wir nun also zum Einbau der Hardware: Durch den gedrehten Aufbau sollte man vorher drauf achten die passende Hardware zu kaufen.
So muss das ATX-Kabel des Netzteiles mindestens 50cm oder länger sein, da durch die Lage des Mainbaords der Port hierfür ganz unten liegt. Nicht alle Netzteile haben so einen langen Kabelstrang, bitte vorher überprüfen.
Unser Testsystem bestand aus einem ASRock K7S8X, einem AMD XP 1800+ mit Artic Cooling Copper Silent 3 und einer MSI GeForce 4 MX 440. Es ergaben sich keine Probleme bei unserem Einbau, außer das unser ATX Kabel 5cm zu kurz war.


Fazit

Das Gehäuse hinterlässt einen gespaltenen Eindruck.
Die Features sind bis auf den Luftkanal und die Fußleisten nichts besonderes, da Clicksysteme auch schon von anderen Herstellern entwickelt wurden. Nichtsdestotrotz bietet der schraubenlose Laufwerkseinbau auch hier guten Komfort.
Der Luftkanal soll Vorteile bei der Luftzirkulation bringen, was wir aber nicht bestätigen können.
Wir sind eher der Meinung, dass dieses Konzept kontraproduktiv ist, da das Gehäuse besser durchlüftet wäre, wenn alle Komponenten und nicht nur die CPU voll in den Luftstrom des Gehäuses eingebunden wären.
Der gedrehte Aufbau des Gehäuse bringt eigentlich keine Vorteile, eher Probleme, z.B. mit Kabeln die länger als normal benötigt werden. Zu beachten ist ebenfalls, dass manche Mainboards nicht für einen um 180° gedrehten Betrieb zugelassen sind!
Das Display ist ein nettes Gimmick mit dem man alles wichtige im Blick hat. Platzangebot und Verarbeitung sind gut, und die Optik ist natürlich ohne Frage außergewöhnlich.
Das Gehäuse bietet eine gute Moddinggrundlage und viele Möglichkeiten seine eigenen Ideen mit einzubauen. Der Preis ist für das Gebotene angemessen.

{jumi
[caseresultbox.php]

Name: [Newance Triplecone Design Case]
Kategorie: [Gehäuse]

Bewertung
Platzangebot: [1.8]
Handhabung: [2.5]
Verarbeitung: [1.5]
Ausstattung: [1.5]

Preis: [ca. 70€]

Hersteller: []
Vertrieb: [http://www.listan.de]

Award: []

Pro: [Clicksystem ]
Pro: [Multifunktions LCD ]
Pro: [vorinstallierter Lüfter ]
Pro: []

Contra: [seitenverkehrter Aufbau]
Contra: [Kühlkonzept fragwürdig]
Contra: []
Contra: []
}

 

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