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Levicom M450 - Einbau, Testsystem, Test Print E-mail
Sunday, 26 March 2006 of Joker

Einbau

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Beim Einbau des Netzteils gab es erwartungsgemäß keine Probleme: Mit den mitgelieferten Schrauben ließ es sich innerhalb weniger Minuten in unserem Testgehäuse (ein Standard-Chieftec) anbringen.

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Das gleiche Bild zeigte sich bei der M-Control: Die bekannten Einbauschienen passten ohne Probleme an das M-Control und ließen sich mit beiligenden Schrauben und Schraubenzieher befestigen. Das M-Control ließ sich daraufhin problemlos in einen freien 5,25" Schacht einschieben.

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Anschließend kann man das M-Control mit dem Netzteil verbinden und die Verbindungskabel für die Komponenten anbringen. Diese zeigten sich teilweise etwas widerspenstig und ließen zwar einfach einstecken, aber nur mit etwas sanfter Gewalt wieder entfernen. Ansonsten gab es auch hier keine Probleme.

Testsystem

Folgendes System verwendeten wir zum Testen des Levicom M 450:

  • Mainboard: Gigabyte K8NXP-SLI
  • CPU: AMD A64 3200+
  • RAM: 2x512MB Corsair XMS
  • Grafikkarte: Connect3D 6600GT
  • HDDs: 2x Samsung SP1614C, SATA
  • Optisches LW: LG 4081B CD/DVD Brenner
  • Sound/LAN: Onboard

Test

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Zum Auslasten unseres Testsystems verwendeten wir die Programme CPUBurn sowie 3DMark 2005. Um die vom M-Control gemessene Leistung zu verifizieren wurde ein EKM 265 Messgerät von Conrad verwendet, das die Leistung angeschlossener Komponenten recht genau messen kann.

Im Idle-Modus erreichte unser System eine Leistungsaufnahme von ca. 105 Watt, unter voller Auslastung ca. 145 Watt (jeweils gemessen vom EKM 265). Das M-Control zeigte stets ca. 10-15W mehr an, was einer Abweichung um einen zweistelligen Prozentwert entspricht. Von einer wirklich Messung der M-Control kann daher eigentlich nicht die Rede sein, ein grobes Gefühl was das System braucht kann man aber durchaus bekommen.

Per Software lasen wir die Spannungswerte des Netzteils über den Zeitraum unseres Tests aus. Dieser dauerte mehrere Stunden, während dieses Zeitraum wurde das System wechselnden Belastungen ausgesetzt. Die Werte sehen allesamt gut aus und liegen gut innerhalb der Toleranzgrenzen der ATX-Spezifikation. Größere Schwankungen gibt es keine.

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Die Spannungswerte wurden zusätzlich mit dem M-Control und einem Spannungsmessgerät verifiziert. Hierbei lagen M-Control, Spannungsmessgerät und Softwaremessung dicht beisammen, das M-Control zeige allerdings stets einen Tick (ca. 0.1V) mehr an, war aber sonst sehr verlässlich.

Zur Messung der Lautstärke fehlte uns leider ein geeignetes Messinstrument, daher geben wir hier nur eine grobe Richtung: Das Netzteil ist durchaus leise, allerdings nichts für Silent-Freaks. In einem komplett wassergekühlten System ist es deutlich herauszuhören. Das Geräusch ist allerdings sehr gleichmässig und wurde von uns nicht als störend empfunden, allerdings als deutlich hörbar. Ein deutlicher Anstieg der Lautstärke ist nach längerem Volllastbetrieb zu verzeichnen.

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Mit einem Temperaturmessgerät maßen wir die Temperatur im Inneren des Systems über den Verlauf unsere Lasttests. Dieser schwankte von ca. 33°C im Idle-Betrieb und rund 40°C im Volllastbetrieb. Diese Werte sind zwar keines speziellen Lobes wert, liegen aber voll im grünen Bereich.



 
 

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